Ortsvorstand

Der Ortsvorstand besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern und wurde zuletzt in der Mitgliederversammlung vom 2. Dezember 2018 gewählt und in der Mitgliederversammlung vom 31. Oktober 2019 teilweise nachgewählt.

Hiltrud Meßmer

seit 2019

Ich bin 62 Jahre alt und wohne seit 1984 in Breisach. Damals bin ich wegen der Arbeit in die Münsterstadt gezogen.
Zuvor habe ich an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg Biologie und Geographie für das Lehramt an Gymnasien studiert und mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen. Anschließend führte mich das Referendariat in die Landeshauptstadt, das ich im Januar 1984 mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen habe.

Ich hatte schon in den 70er und 80er Jahren während des Geographiestudiums Seminare über die Erderwärmung und die Auswirkungen auf die Änderung des Klimas besuchen können. Die Wissenschaft hatte konkrete Antworten, den GAU zu verhindern. Die Politik hat’s nicht interessiert. Daher fand ich die Gründung der Partei der GRÜNEN den einzig richtigen Weg, die Erde vor der Katastrophe zu bewahren.

Meine Tätigkeit als Laborantin der Geldermann Privatsektkellerei hat mich zudem in eine andere politische Richtung geführt, denn ich wurde in den Betriebsrat gewählt und habe von da an 31 Jahre lang die Interessen der Beschäftigten der Sektkellerei als Vorsitzende vertreten, zudem von 2010 bis 2018 als Konzernbetriebsratsvorsitzende die der gesamten Beschäftigten des Konzerns Rotkäppchen-Mumm. Folgerichtig habe ich mich auch in der für uns zuständigen Gewerkschaft NGG engagiert, dort 1987 die Frauengruppe der Region Freiburg gegründet und war seit 1998, zwanzig Jahre lang die Vertreterin aller NGG-Frauen des gesamten Organisationsgebiets in Deutschland im Hauptvorstand.

Um in wirtschaftlichen Fragen besser mitreden zu können, habe ich von 1991 bis 1994 an der VWA (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie) in Freiburg BWL studiert. Daher ist für mich immer sehr interessant gewesen, wie ökonomische und ökologische Interessen und Politik interagieren.

Ich freue mich zurzeit außerordentlich, dass die Ökologie in den Mittelpunkt des politischen Geschehens gerückt ist. Nie hatten wir, damit meine ich nicht nur die Grünen, sondern auch alle, denen die Zukunft der Erde am Herzen liegt, so viel politisches Gewicht, die Bedingen für uns und die künftigen Generationen zu beeinflussen.

Ich finde, wir sollten damit im Kleinen anfangen oder den Weg weitergehen, den wir schon eingeschlagen haben.

Dorothee Wesselkamp

seit 2019

Ich wurde am 7. Januar 1986 in Lörrach geboren, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Von Beruf bin ich Forstwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Naturschutz, angestellt beim Umweltschutzamt Freiburg (Landschaftsökologie/Bauleitplanung), und meine Hobbys sind Reiten, Jagd und Lesen.

Ich bin im Markgräflerland auf einem Hof aufgewachsen und habe in Freiburg das Abitur abgelegt. Von Anfang an war klar, dass ich einen „grünen“ Beruf ergreifen möchte; daher habe mich daher für das Fach „Forstwissenschaften“ mit dem Schwerpunkt Naturschutz und Landespflege entschieden. In meiner Abschlussarbeit habe ich die Bestäubung von alten und seltenen Apfelsorten durch Wild- und Honigbienen untersucht.

Ehrenamtlich arbeite ich bei der Naturwerkstatt Breisach e. V. mit und leite eine wöchentliche Waldgruppe an, um den Kindern die Freude an der Natur näher zu bringen.

Roman Wick

seit 2016

1998 geboren, bin zunächst im benachbarten Hartheim am Rhein aufgewachsen bevor ich 2011 nach Breisach gezogen bin. Nach meinem Abitur auf dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium der Merian-Schule Freiburg studiere ich jetzt seit 2017 Politikwissenschaft mit Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Seit meinem achten Lebensjahr spiele ich Tenorhorn im Musikverein Feldkirch e. V., bei dem ich – neben der Musik – vor allem eine Sache für mein Leben gelernt habe, die in der heutigen Gesellschaft immer mehr fehlt: dass man nicht miteinander in Konkurrenz stehen muss, sondern nur gemeinsam voran kommt in dem man „aufeinander hört“. Um diesen Wert weiter zu erhalten, engagiere ich mich auch seit 2017 im Präsidium des Markgräfler Musikverbandes.

Eingetreten bei GRÜNEN bin ich im Jahr 2014 mit 16 Jahren, weil ich hier die einzige Partei gesehen habe, die sich nicht die einfachen Wege sucht, sondern durchaus komplexe Lösungen für auch komplexe Fragen vorschlägt, den Menschen manchmal auch etwas zumutet, und keiner demagogischen Idee hinterherläuft.